Wie wir wurden, was wir sind

Männer und Frauen sind gleichberechtigt, gleichwohl reden wir nach wie vor von Geschlechterrollen, die sich für Frauen und Männer unterscheiden. Aber diese Geschlechterrollen waren und sind „immer im Fluss“. Wir wollen den historischen Wandel und seine Auswirkungen auf Gewerkschaftsarbeit dieser Rollen im 20. Jahrhundert bis in unsere Gegenwart betrachten. 

Unabhängig von unserem Geschlecht schließen wir uns zu Gewerkschaften zusammen, denn auf diese Weise können wir alle gemeinsam unsere Interessen viel besser einbringen. Gewerkschaften sind vieles auf einmal: ein effektives Sprachrohr, Rechtsberatung für die Einzelnen, ein Zusammenschluss der tatkräftig die Einkommen und Arbeitsbedingungen verbessert. Aber wer hatte denn die Idee dazu? Wie sind Gewerkschaften entstanden? Wie haben sie sich verändert? Wie haben sich Männer und Frauen in Gewerkschaften gefühlt, was hat sie interessiert und umgetrieben? Und hat sich das sogar verändert?

Wir als NGG sind bereits über 150 Jahre alt. Da lohnt sich ein Blick in die Vergangenheit und somit auf unsere eigene sowie die gesellschaftliche Entwicklung. Was galt eigentlich im Jahr 1927 oder 1963 oder 1994 als die gesellschaftlich akzeptierte Art und Weise des "Frau sein" und "Mann sein", welche Selbstwahrnehmungen und Zuschreibungen gab es? Wie haben sich diese verändert und was waren die wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Einflüsse bei diesem Wandel? Und interessieren sich eigentlich mittlerweile junge Frauen und Männer weniger für die „alten“ Geschlechterkonflikte und Emanzipationsfragen, gibt es gar bei diesem Thema eine Konfrontation der Generationen zu Beginn des 21. Jahrhunderts?

Wir, als jungeNGG, möchten diese Fragen zusammen mit dem Landesbezirksfrauenausschuss beantworten. Neben der inhaltlichen Arbeit soll aber auch der Austausch zwischen unseren beiden Personengruppen im Fokus stehen.

Seminarort

Tagungszentrum Bernhäuser Forst
Dr.-Manfred-Müller-Str. 4
70794 Filderstadt

Datum

30.08 - 01.09.24 Termin speichern

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